Nicht für Architekturaufnahmen geeignet
Dienstag, 31. Juli 2007 0:48
Sie verzeichnen deutlich mehr, als erwartet und in diversen Tests beschrieben: Die Zoomobjektive der L-Serie von Canon. Bereits als ich zu Testzwecken digitales Equipment gemietet hatte, fiel mir beim Einsatz des Canon 24-70 / f 2,8 L USM die tonnenförmige Verzeichnung auf.
Das sieht man bei diesem Foto sehr gut am rechten Rand der Mauer und am oberen Rand des Fensters. Ganz nebenbei fällt mir da soeben ein, dass in diesem Saal heute und morgen ein Filmdreh zu “Walküre” stattfindet. Das ist jener Fim, in dem Tom Cruise den Widerständler Claus Schenk Graf v. Stauffenberg spielt und um den es einerseits wegen des Engagements von Cruise für Scientology und andererseits um die Drehorte reichlich Diskussion in den letzten Tagen und Wochen gab. Ebenso wird wohl auch der Saal, in dem ich die
Doch zurück zum Thema. Ich erwarb schließlich ein Canon 16-35 / f2,8 L USM. Die Tests, die ich las, bescheinigten dem Objektiv kaum bis keine Verzeichnung. Wobei ich letzteres einfach schon mal nicht glauben mochte. Denn ein Zoom, zumal in solch extremen Weitwinkelbereich, ohne Verzeichnung ist für mich einfach unglaubwürdig. Wozu gäbe es dann noch die Festbrennweiten? Wie dem auch sei, ich war jedenfalls nicht völlig blauäugig. Dass die Verzeichnung jedoch so stark ausfallen würde, wie in der Innenaufnahme der Kirche, habe ich dann doch nicht erwartet.
Zu guter Letzt noch eine Aufnahme mit einer Festbrennweite, der man keine Verzeichnung ansieht. Aufgenommen mit einem CARL ZEISS CFE 40 / f4 für die Hasselblad V-Serie. Da weiß man, was man hat – und auch, warum Hasselblad sehr viel Geld für diese Objektive haben will.
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